Mittwoch, 25. Mai 2011

Leon

Pio der Italiener wusste gleich wo wir übernachten
Selvin vor seinem Stand und sein Freund Chapy
können,  da er schon mal da war. Unsere Unterkunft „Casa Vieja“ war super, wir wurden gleich von allen super freundlich begrüsst, Pio und Selvin kannten die meisten und es wurde gelacht und gleich die neusten Geschichten ausgetauscht. Die meisten die da wohnen sind Strassenverkäufer und ich muss sagen das sind super coole Läute. Einfach eine grosse Familie und jeder schaut zu dem anderen, die meisten sind auch am rumreisen und verdienen so ihr Reisegeld. Leon ist auch eine alte Kolonialstadt wie Granada einfach viel lebendiger. Eine Studentenstadt mit vielen kleinen Bars und so richtigen Diskos, was wir so richtig genossen, da es Wochenende war! Drei Tage lang Party und im Hostel Chillen mit denn anderen. Ich musste allerdings noch einen Vulkan abhacken, der Cero Negro. Das ist ein kleiner auch noch   
Vulkan Cero Negro
aktiver  Vulkan welcher sich von allen anderen abhebt da er wie der Name schon sagt einfach voll schwarz ist. Ich buchte mir da eine Tour, auf der Tour war Verena (welche ich im Flieger getroffen hab) und ihr Freund auch mit dabei. Wir liefen da 40min hoch machten Tonen weise Bilder. Das Highlight kam dann zum Schluss, wir schleppten nämlich noch ein Sandboard mit uns auf den Vulkan mit welchem man dann auf dem kleinen Vulkangestein runter rutschen konnte. Nicht ganz ungefährlich aber schon ziemlich lustig, 42° steil, der ganze spass dauert allerdings nur etwa 2min. Unten steht dann auch noch einer welcher die Geschwindigkeit misst, ich hab doch immerhin 54km/h hingekriegt, mich hat es allerdings auch in der Mitte fast ab dem verfluchten Schlitten geschmissenJ Yeap Yeap das war Leon!
In voller Sandboard Ausrüstung :-)
Die Abfahrt 42° steil
Markt in Leon
Eine von vielen Kirchen in Leon
Ich verabschiedete mich von meiner Clique und fuhr dann am Montag mit TICA Bus weiter bis San Pedro Sula in Honduras. Am nächsten Tag weiter nach Utila, eine kleine Insel in der Karibik! Ich liebe die KaribikJ Hier werde ich morgen anfangen mit meinem Advanced Kurs zum Tauchen… Schon wieder Schule und Hausaufgaben, hhhuuu was für ein scheiss leben ;-) 

Unterwegs an die Karibikküste von Nicaragua auf dem Wasserweg

Solentiname, San Juan de Nicaragua, Bluefields und Little Corn Island
 
Unterwegs von San Carlos nach Solentiname

Unsere Villa

Unser Fischer auf Solentiname

Es ging los von der Insel Ometepe mit Julia (Argentienen) und Samuel (Frankreich) mit dem Boot nach San Carlos. Die Bootsfahrt dauerte etwa 12 Stunden die Nacht durch bis wir um 07:00 Morgens in San Carlos ankamen. Das war allerdings nur ein zwischen stopp auf dem Weg nach Solentiname. Wir mussten dann 7 Stunden in San Carlos warten bis das Boot nach Mancarron, das ist die Grösste Insel der Gruppe fuhr. Die Zeit verbrachten wir mit würfeln „Schände“ und „Mäxli“ was immer lustig ist. Da hat man in kürzester Zeit Zuschauer welche dann auch mitfiebern. Solentiname ist eine klein Inselgruppe (35 Inseln, 4 davon bewohnt) ganz im Süden des Lago de Nicaragua. Die Bootsfahrt war echt cool, wir sassen die meiste Zeit auf dem Dach des Bootes. Wir fuhren zuerst etwa 2 Stunden über den See wo wir ein super Blick hatten nach Costa Rica und auf 4 Vulkankegel unter anderem auf den Arenal. Danach tuckerten wir durch die Inseln und machten verschiedene Stopps um irgendwelche Lebensmittel oder sonstige Sachen abzuladen. Angekommen in Macarron haben wir uns da eine Richtige Villa gemietet, rissen Veranda mit Hängematten und Schaukelstühlen, Küche, eigenes Bad und ­­­­­­­­­­­­­super Dusche. Da verbrachten wir dann zwei Tage, Kochten für uns selber und genossen einfach dir Ruhe. Am letzen Tag mussten wir schon um 12:00 auschecken und es hat geregnet der Fischer welcher uns zurück bringen wird fährt aber erst um zwei Uhr Nachts ab. Der Lud uns dann zu ihm Nachhause ein, was super nett war von ihm. 
Sonnenuntergang auf Solentiname

Fahrt von Solentiname nach San Carlos

 Also fuhren wir auf die Andere Seite der Insel mit seinem Fischerboot zu seiner Hütte. Da Leben etwa 20 Leute in etwa 7 Hütten, die meisten von einer Familie. Alle super freundlich und hilfsbereit, am Abend spielten sie noch zwei Lieder über Solentiname, einfach schön. Wir fuhren dann um zwei Uhr Nachts ab nach San Carlos, die fahrt dauerte fast vier Stunden. Angekommen in San Carlos hatten wir genau 10min zeit um auf das Boot zukommen welches uns den ganzen Rio San Juan herunter fährt bis an die Karibikküste, genau gesagt nach San Juan de Nicaragua. Alles super geklappt, die Bootsfahrt dauerte auch ganze 13 Stunden und war recht anstrengend.

   
Auf dem Rio San Juan

 
Auf dem Rio San Juan

Unser Plan ist von San Juan de Nicaragua nördlich nach  Bluefields zufahren mit dem Boot auf dem Meer. Es stellte sich allerdings heraus, dass es nicht ganz einfach sein wird ein Boot zu finden welches uns da hochfährt. So hingen wir zwei volle Tage in San Juan de Nicaragua fest, das ist ein Kaff wo es einfach nichts gibt und wir waren die einzigen drei Touristen! Keine Autos, kein Internet, kein öffentliches Telefon, einfach nicht! Wir verbrachten die meiste Zeit im Haffen und fragten da einfach alle ob sie uns nach Bluefields bringen können. Am Montag fuhr dann ein Boot welches wir natürlich nahmen, dann gleich eine Pane 20min nach Abfahrt auf offenem Meer, kurze Panik, Anker geworfen, usw. Ich dachte schon wir fahren wieder zurück, jedoch konnte unser Kapitän das Problem lösen. Die fahrt ging weiter 5 Stunden mit voll Speed nach Bluefields, es war eine Nasse Angelegenheit und ging ganz schön auf die Bauchmuskeln und die Arschmuskulatur, fast wie 5 Stunden Power Plate;-) 
In Bluefields beim Friseur

Bluefields ist eine Kleine Stadt jedoch gibt es da wieder Autos und alles was man so braucht. Etwa 50% der Leute hier sind Schwarz und sprechen Patua! Mir gefiel es da, einfach Richtig Karibik feeling! Wir erholten uns von der Fahrt, alle von uns hatten Muskelkater oder irgendwelche Blauenflecken von der Fahrt.


Julia, Selvin und Pio unterwegs nach Corn Island
Von Bluefields aus ging’s dann weiter nach Little Corn Island, eine ganz kleine Insel etwa 80km von der Küste entfernt. Samuel der Franzose hat uns verlasen und reist in Richtung Norden weiter, dafür traf ich auf dem Boot zwei bekannte Gesichter an welche ich schon in Granada gesehen hab. Es war Pio (Italiener) und Selvin (Strassenverkäufer aus Guatemala) somit hatten wir eine 4 köpfige Clique für die nächste Woche welche wir in Little Cron Island verbracht haben. Ich machte da mein Open Water Dive Schein und die anderen genossen die ruhe. Die Insel ist super klein und voll Little Jamaika, einfach geil! Mann kann in etwa 1.5 Stunden einmal um die Insel Laufen. Viele kleine super schöne Strände, keine Autos und keine Strassen nur kleine wäge.

Strand in Little Corn Island
Die Unterwasserwelt ist auch ganz schön, nicht zu
vergleichen mit der Südsee aber auch ganz schön. Bin durch Höhlen getaucht und hab Haie, diverse Rochen und ganze viele andere Fische gesehen. Am Abend haben waren wir mal an einer Reggae Party und sonst haben wir es uns einfach gut gehen lassen in unserem Bungalow;-) Nach gut einer Woche ging’s dann zurück, natürlich alles mit dem Boot. Wir fuhren mit einem kleinen Frachter mit Container weise Fisch direkt nach El Rama, die Fahrt ging um 22:00 los und wir kamen am nächsten Tag um 14:00 an. Auch hier waren wir wieder die einzigen Touristen auf dem Boot. Von El Rama ging’s weiter mit dem Bus nach Managua wo wir übernachten mussten bevor wir am nächsten Tag weiter fahren konnten nach Leon. Wir hatten jedoch die ganze Zeit viel spass und genossen einfach das Zigeunerleben!

Beim Tauchen
Little Corn Island mehr als die Hälft

4 locos

Warten auf Big Corn Island bis das Boot nach El Rama fährt

Fahrt auf dem Frachter nach El Rama


Montag, 2. Mai 2011

Granada, San Juan del Sur und Ometepe

Nach mehr als 2 Wochen in Granada hab ich es dann auch geschafft von da weg zukommen und mich nach meinen zwei Wochen Spanischkurs weiter auf meine Reise zumachen. Es war schön in Granada und ich hab viel gesehen in dieser zeit und sehr viele coole Leute getroffen. Sowie auch diverse lustige Geschichten gehört, bei all den Victorias und Toñas (Bier) welche ich auf der Calzada von Granada getrunken hab. So konnte ich auch mein Spanisch üben und einfach gemütlich den Einheimischen und den Strassenverkäufern zuhörnen was die den ganzen Tag so erzählen.
Am Montag ging’s dann endlich weiter nach San Juan del Sur, das ist ein kleines Städtchen an der Pazifikküste und ein sehr beliebter Spot für alle Surfer. Da war ich dann auch 3 Nächte und 3 Tage an den Stränden die wirklich super schön sind. Das Wasser des Pazifiks ist super warm und schön zum Baden, so wie auch die Sonnenuntergänge. Jedoch hat es mir nicht so gut gefallen, da es für mich einfach zu viele junge Amerikaner und so hatte welche nicht einmal hola sagen können. Einfach respektlos finde ich!
Deswegen bin ich dann am Donnerstag wieder abgehauen um langsam Richtung Karibikküste zureisen. Der erste Stopp ist Ometepe, eine Insel auf dem Lago de Nicaragua welche sehr bekannt ist wegen den zwei Vulkanen dem Concéption 1610m und dem Maderas 1390m. Es ist einfach Paradiesisch hier alles ganz langsam und ruhig. Bin dann gleich am ersten Tag auf den Concéption gestiegen mit einem Norweger und einem Franzosen mit Führer. Es war fantastisch aber auch anstrengend. Wir sind da 1400m hochgestiegen bei brütender Hitze und es war ganz schön steil. Hoch war nicht so ein Problem jedoch runter war es doch noch ganz anstrengend da es sehr steil ist und kein fester Untergrund da ist, einfach nur lose Steine wo man immer wieder ausrutscht. Wir konnten auch hier wieder beide Affenarten sehen die es hier auf der Insel gibt Brüllaffen und White face monkey. Die weiteren Tage hab ich die Insel ein bisschen erkundet mit Samuel und Julia, sowie noch den zweiten Vulkan bestiegen. Einfach herrlich! Auf den Maderas bin ich mit einem Schweizer gestiegen Pascal, war super lustig wir haben den ganzen Weg nur „ume gwäffelet“ so richtig Solebang Style;-)
Nun geht es weiter Richtung Karibikküste alles auf dem Wasser, wird bestimmt ein geiles Abenteuer. Ziel ist dann etwa in 10 bis 14 Tagen Corn Island. Let’s a go!

San Juan del Sur
Playa Maderas nördlich von San Juan del Sur

Isla Ometepe

Auf dem Gipfel des Concéption
Aufstieg

 

Aussicht vom Fusse des Vulkan Maderas

Regenwald auf dem Maderas