Donnerstag, 11. August 2011

Kuba

Los ging es schon sehr Kubanisch, wir Flogen mit der Kubanischen Airline Cubana von Cancun nach Habana. Es war ein richtig alter Russenflieger welcher bestimmt schon seine 50 Jahre auf dem Buckel hatte. So was hab ich noch nie gesehen, die Safety Anleitungen waren sogar noch auf Russisch. Sind dann jedoch mit ein par Turbulenten Phasen sicher in Kuba gelandet mit schon einem Cuba Libre vom Flieger intusJ Wir fuhren in die Haltstadt von Habana wo wir eine Adresse hatten von einer Casa Particular. Der Kubaner Namens Jorge empfing uns freundlich und offerierte uns einen Kubanischen Kaffee bis unser Zimmer einzugsbereit war. Die Nächsten 5 Tage blieben wir dann auch bei Jorge Zuhause und genossen das Leben in Habana und mussten immer wieder Staunen über die herrlichen Autos, die Häuser welche aussahen hals wäre eine Bombe eingeschlagen, die super Musik in den verschiedenen Restaurants und Bars und natürlich über die super schönen Frauen. Liefen den Malecon runter und rauf, feierten meinen Geburtstag im Havanna Club Museum und in einer grossen Disco am Stadtrand und begossen in reichlich mit Cuba Libre. Habana ist wirklich eine sehr lebhafte Stadt welche viel zu bieten hat.
Russenflieger dampft aus allenRritzen
Pink Pink power, Solebang team Taxi
 
 






Geburtstags Kind
Nexter stopp war dann Santiago de Cuba, ganz im Westen von Kuba. Auch hier verbrachten wir 5 Tag, da gerade Carneval war. Ein riesen Fest für Jung und Alt mit Musik und umzügen durch die Stadt. Sehr faszinierend, haben auch eine super bekannte Band gesehen am Malecon wo ganz Cuba versammelt war und tanzte und mit sang. Leider wurde dann bei uns noch ein gebrochen in unsere Casa und unsere Kleider und meine Schuhe geklaut, aber zum glück nur das und nicht die Kameras und Computer, usw.





Baracoa ganz im Westen war unser nächstes Ziel. Die Busfahrt da hin war super schön über Pässe mit sicht auf beide Seiten der Insel. Baracoa ist eine sehr kleine Stadt welch bekannt ist für ihr gutes Essen und die Strände in der nähe. Wir machten da eine kleine Wanderung auf den Tafelberg namens Yunce und eine Velotour an die Strände und Buchten. Das essen war wirklich mit abstand das Beste welches wir in Kuba bekommen hatten und unsere Gastgeber waren auch sehr hilfsbereit. In Baracoa ist im Juli jeden Tag party angesagt am Malecon wo sich auch jeden Abend das ganze Dorf trifft um zu tanzen und trinken. In Kuba ist auch wie in den Ländern in welchen ich davor war Reggaeton sehr gross im rennen. Die Kubaner lieben es dazu zu tanzen und zu trinken und das können sie! Nach weiteren 5 Tagen zog es uns weiter und wir fuhren langsam wieder in den Osten.
Baracoa
Umgebung Baracoa

 

El Yunce "Tafelberg"



Erster Stopp war Bayamo welches am Fusse der Sierra Maestra liegt wo auch der höchste Berg Kubas zu finden ist. Hier unternahmen wir einen Ausflug zu der Comandancia, dem Versteck von Fiedel und Ché, wo sie die Revolution vorbereitet habe. Wir sahen da die nach gebauten Häuser von Fiedel und seinen Rebelen.
Sierra Maestra
Sierra Maestra
Sierra Maestra
Dann ging es weiter in verschiedene Städte, Camagüey, Trinidat und Cienfuegos.

Camagüey Schach ist gross in Kuba
Camagüey
Camagüey
Camagüey
Trinidat
Trinidat
Trinidat
Cienfuegos
Zum Abschluss fuhren wir dann noch in die Karstberglandschaft von Viñales, welche auch bekannt ist für den Tabak Anbau. Wir genossen hier die Ruhe und machten kleine Wanderungen, Horseback riding und probierten Zigarren zurollen.




Chélia
 


Nach gut einem Monat intensive Kuba, was sehr spannend, interessant und schön war aber manchmal auch anstrengend, freuten wir uns beide wieder in ein Land zu reisen welches nicht so abgeschottet ist. Kuba ist einfach sehr Speziell!

Donnerstag, 4. August 2011

Mexico Yucatan Halbinsel

Das Mexikanische Wetter empfing mich nicht gerade nett, als ich mit dem Boot von Caye Caulker in Chetumal der Mexikanischen Grenzstadt ankam Regnete es wie aus Kübeln. Vom Dock bis zum Zoll Gebäude waren es vielleicht 200m und ich war komplett durch und durch Nass. Es funktionierte jedoch alles gut und ich bekam den Mexikanischen Einreisestempel in meinen Pass und konnte dann weiter zum Busbahnhof. Da angekommen entschied ich mich nach Tulum ein kleiner Ort an der Karibikküste zufahren. Die Busfahrt dauerte gute 4 Stunden und der Bus war super komfortabel im vergleich zu all den Bussen in welchen ich die letzen 10 Wochen gereist bin. Auch merkte ich schon in Chetumal das Mexiko ein Schwellenland ist und nicht wie die vorgehenden Länder ein Drittweltland ist. Die Strassen, die Häuser und die Läden waren moderner, am Busbahnhof gab es einen Abfahrtsplan und man konnte Bustickets kaufen in verschiedenen Reiseklassen. Es war schon fast ein kleiner Kulturschock für mich. Die Busfahrt war ziemlich langweilig, die ganze fahrt durch konnte man rechts und links nur 5 bis 10m hohes Gebüsch sehen. Keine Aussicht auf etwa das Meer oder sonstige Sachen und die strecke war auch Schnurgerade ohne irgendwelche Erhebungen oder Kurven. In Tulum angekommen Regnete es noch immer, was für ein sau Wetter. Auch die nächsten zwei Tag waren sehr regnerisch was mich allerdings nicht davon abhielt gewisse Ausflüge zu unternehmen. Ich schaute mir die Maya Ruinen welche direkt an der Küste liegen an, was im vergleich zu Tikal und Copan kein vergleich ist, diese waren viel kleiner und vor allem waren da trotzdem an einem verregneten Tag etwa doppelt so viele Leute unterwegs wie in Tikal und Copan zusammen. Diese Maya Ruine war allerdings ein sehr wichtiger Handelsplatz zu ihrer Zeit da hier verschiedene Boot der Mayas halt machten und Verbindungspunkt waren zu anderen Maya Stätten in Belize und Guatemala.
Cenote "Dos Ojos"
Tulum ist auch Weltbekannt für ihre Cenotes, Cenotes sind Unterirdische Höhlensysteme welche meist mit Wasser gefüllt sind. Die wohl bekannteste ist die Cenote „Dos Ojos“ eines oder das Weltlängste zusammenhängende Höhlensystems mit rund 280km. In diesem war ich dann auch Tauchen, was sehr beeindruckend war! Da gibt es Stalaktiten und Stalagmiten durch welche man einfach durchschwebt und das Wasser ist so klar das man eine Sichtweit von bis zu 100m hat. Wir gingen dann noch in eine weitere Cenote Tauchen in welcher ein Gemisch zwischen Salz und Süsswasser zusehen ist. Hier gab es zwar nicht so viele Stalaktiten und Stalagmiten jedoch waren die verschiedenen Layer der verschiedenen Wasserschichten sehr beeindruckend. Ich fühlte mich wie auf einem anderen Planeten in diesen Cenotes, so was hatte ich bis jetzt noch nie zuvor gesehen, einfach Fantastisch!

Am nächsten Tag ging es dann weiter für mich nach Playa del Carmen, wo ich eine Nacht durchgefeiert habe und einen riesen spass hatte. Allerdings entschloss ich mich dann gleich wieder weiter zureisen da es einfach ein sehr gefährliches Pflaster für mich ist mit zuviel Suchtpotenzial länger hängen zubleiben;-) Ein Crazy Ort wo sich einfach alles um die Party dreht, eigentlich sehr geil!
Playa del Carmen
Das nächste ziel war dann Isla Mujeres, eine kleine Insel eine halbe stunde Bootsfahrt von Cancun entfernt. Diese Insel ist im Sommer Ausgangspunkt um die grössten Fische der Welt zusehen, die Wahlhaie. Ich verbrachte vier sehr relaxte Tage auf der Insel und machte natürlich auch die Wahlhaietour mit. Ich hatte nicht soviel glück wie andere, aber ich hatte immerhin zwei dieser riesen Fische gesehen und konnte mit ihnen einige Meter mit Schnorcheln. Sehr imposant und auch wieder ein super einmaliges Erlebnis. Isla Mujeres selber ist zwar schön und voll easy going aber auch sehr Touristisch. Nach vier Tagen Isla Mujeres zog es mich weiter, ich war ziemlich planlos und so landete ich dann in Merida.

Chichen Itza
Merida liegt Nördlich von Cancun gute vier Fahrstunden entfernt, es ist eine grössere Stadt, welche auch nicht so Touristisch ist wie alles andere was ich bis jetzt auf Yucatan gesehen hatte. Von da aus besuchte ich eine andere sehr beeindruckende Maya Stätte namens Chichen Itza. Die Anlage ist riessig und zählt mit 5000 Besuchern pro Tag zu den meist besuchten Objekten Yucatans. Nächster halt nach Merida war für mich Valladolid ein kleines nettes Städtchen zwischen Merida und Cancun. Hier fühlte ich mich das erste mal so richtig in Mexiko. Ich verbrachte zwei Nächte da und machte mit Cheyenne, welche ich schon in Isla Mujeres getroffen hatte einen Ausflug in eine Cenotes. Bevor es am Nächsten Tag weiter ging nach Cancun wo ich nach gut 3 Monaten Pascal Treffen werde.
Chichen Itza
Pascal war die letzten sechs Monate vor meiner Reise mein Flatmatte in Steinhausen, welcher aber nun auch schon seit 2 Monaten in Mexiko am Surfen und Reisen war. Er gehört zu dieser Sorte Menschen welche es immer wieder von zuhause weg zieht um die Welt zu entdecken. Ich kenne ihn seit nun gut 10 Jahren und freute mich auf das treffen mit ihm. Unser Plan ist es zusammen Kuba zu bereisen für gute 4 Wochen. Das mussten wir dann auch gleich mal feiern und so gingen wir gleich mal zusammen in eine der grösste Discos von Cancun, das Coco Bong! Am nächsten Tag machten wir in Playa die Nacht zum Tag bevor wir dann völlig übermüdet und mit einer gewissen Spannung unserem gemeinsamen Ziel entgegen flogen, Kuba!


Valladolid Cenote