Mittwoch, 29. Juni 2011

You better belize it!

Früh morgens ging’s los von Flores mit einem Minibus nach Belize City. Die Fahrt dauerte gute 6 Stunden. Angekommen in Belize City, fühlte ich mich gerade wie zuhause. Alle sprechen dieses Kreolische Englisch, was ich einfach liebe. Alle voll nett und hilfsbereit. Da zum Haffen wo wir inzwischen eine kleine Gruppe waren welche alle auf dem gleichen Bus waren wie Marc und ich von Flores. Lustig war, wir waren nun 4 Schweizer und noch zwei schottische Mädels. Mit der Fähre ging’s dann gut eine Stunde durch türkisfarbiges Gewässer und diverse Inseln, auf die Insel Caye Caulker. Eine Backpacker Insel. Wir Mieteten uns dann gleich alle zusammen ein kleines Häuschen, mit Küche und allem drum und dran. Richtig schön. Ich freute mich voll, einfach mal wieder ausschlafen nichts machen und nur geniessenJ Das war dann auch genau Programm für den nächsten Tag. Ich pendelte zwischen unserem Häuschen, Strand und der Happy Houre Bar welche „The Splitt“ genannt wurde und von wo aus man Super Sonnenuntergänge anschauen konnte. Die Musik ist auch auf der ganzen Insel mehr oder weniger das gleiche, Reggae, I like! Tag zwei war dann Tauchen angesagt, blue hole. Es ging schon wieder früh los mit dem Boot, zwei Stunden fahrt bis zum blue hole. Das besondere an daran ist das es einfach ein Loch ist welches ziemlich wagrecht abfällt bis zu einer Tiefe von 124m und einen Durchmesser hat von etwa 318m und das mitten in einem Riff. An der einen Seite befindet sich dann eine Galerie auf etwa 40m tiefe in welcher riesen Stalaktiten und Stalagmiten zusehen sind mit einer länge von bis zu 8m und bis zu 2m Durchmesser. Das schauten wir uns dann auch gleich mal genauer an und ich muss sagen es war recht imposant (schaut es euch doch mal auf wiki an). Danach ging’s noch auf zwei weitere Tauchgänge welche auch schön waren. Die weiteren zwei Tage waren wieder sehr gemütlich, einfach relaxen, party und geniessen. Speziell war auch noch, als wir da waren hat gerade die Lobster season angefangen. Da es verboten ist für 4 Monate zwischen dem 15. Februar und dem 15. Juni Lobster zu fangen, waren wir die glücklichen welche gleich die ersten frisch gefischten Lobster geniessen konnten. Die waren auch super lecker, aber jeden Tag müsste ich trotzdem nicht ein Lobster verspeisen. Nach diesen 5 Tagen in unserem Häuschen, hatten alle andere Pläne und wir vereisten alle in verschiedene Himmelsrichtungen. Schön war es in Belize oder besser gesagt auf Caye Caulker. Ich kaufe mir ein Boots Ticket und fuhr mit diesem in die Grenzstadt Chetumal, also nach Mexiko.
Was für eine Tankstelle
Ankunft auf Caye Caulker
Lobster
Unser Haus


Was für ein Name :-)
The Crew, Marc, Laura, Ingrid, Denis, Elia, Tzveta

Samstag, 25. Juni 2011

Guatemala


Antigua

Von Copan ging’s weiter mit dem Bus direkt nach Antigua, die schönste Stadt Zentralamerikas. Die Fahrt dauerte gute 7 Stunden war aber ganz angenehm. Ich war da mit Simon unterwegs, ein Schweizer welcher ich schon in Nicaragua getroffen habe. Er hatte schon Pläne für Guate im vergleich zu mir und ich schloss mich ihm an. Wir waren gut einen Tag in Antigua haben uns die Stadt angeschaut und fuhren dann weiter an die Pazifikküste. Wir waren da in einem edlen Hostel mit Pool und eigenem Bungalow direkt am Strand und waren die einzigen Gäste. Menschenleerer schwarzer Sandstrand und super Sonnenuntergänge. Einfach Paradiesisch! Die Managerin des Hostel kochte für uns super leckere 3 Gang Menüs am Abend und wir chillten und genossen einfach die Ruhe. Ich plante da meine Guate Reise und probierte zu Surfen. Jeden Morgen um 06:00 aufgestanden um zu Surfen, was für ein Spass, solange man das Brett nicht an den Kopf kriegtJ Haben da auch noch eine Mangroven tour gemacht wo wir fast von denn Moskitos aufgefressen wurden. Nach 3 Tagen Paradies ging’s dann für mich weiter an den Lago Atitlan.
Sicht von unserem Bungalow
 


Ein wunderschöner See welcher von 3 Vulkanen umgeben ist. Das Wetter spiele leider nicht ganz mit, es war bewölkt und hat immer mal wieder geregnet. Machte da Ausflüge in verschiedene Dörfer und unternahm noch eine kleine Wanderung. Nach zwei Tagen hatte ich auch das gesehen und fuhr weiter nach Quetzaltenango, was auf 2300m liegt.
Lago de Atitlan

Santa Cruz Dorf am Lago de Atitlan
Markt in Quetzaltenango (Xela)
Ich kam an es regnet und war so richtig kalt und das ging auch noch zwei Tage so weiter. Von da aus wollte ich den höchsten Vulkan Zentralamerikas besteigen. Leider hat das dann leider nicht geklappt da zuwenig Personen zusammen kamen. Als alternative hab ich mich dann entschieden den Santa Maria zu besteigen. Das ist der Hausvulkan von Xela wie die Guatemalteken sagen. Immer hin auch 3772m Hoch. Ich hatte super glück, das Wetter spielte voll mit und wir hatten auf dem Gipfel eine super Aussicht auf alle umliegenden Vulkane und auch auf den Tajumulco (höchste Vulkan ZA). Genial! Nach der Besteigung dieses Vulkans ging’s gleich weiter mit dem Bus in Richtung Norden nach Huehuetenango.

Quetzaltenango


Kleiner Bruder Santiaguito welcher noch Aktiv ist


Sicht auf Quetzaltenango
Ich schloss mich da mit einem anderen Schweizer zusammen Marc, welcher für die nächste Zeit die gleichen Pläne hat. Huehuetenango ist eine Stadt in welcher es nicht viel zusehen gibt. Wir schauten uns am nächsten Morgen die Ruinen an welche sich ein bisschen ausserhalb der Stadt befinden.
Maya Tempel in Huehuetenango

Busstation in Huehuetenango
Dann gleich weiter in Richtung Lanquin, wir waren gute sieben Stunden unterwegs mussten 4mal den Bus wechseln und kamen leider dann nur bis Copan. Die Fahrt war jedoch super schön, wir fuhren durchs ganze Hochland und über diverses Pässe. So richtig Guatemala, kleine Dörfer und viel Maisfelder und Bauernhöfe. Copan war für uns nur ein zwischen Stopp um nach Lanquin zugelangen, ein kleines Dörfchen und Ausgangspunk für Semuc Champey ein Nationalpark. Da gibt es Höhlen und ein Fluss welcher in eine Höhle verschwindet und 300m weiter unten wieder an die Oberfläche kommt, viele kleine Pools in welchen man super Baden kann. Die ganze Landschaft um Lanquin erinnerte mich ein bisschen an Laos. Sie ist sehr hüglig und besteht auch aus Karstbergen. In Lanquin blieben wir führ zwei Tage bevor wir weiter fuhren weiter in den Norden nach Flores.

Zephyr lodeg in Lanquin


Semuc Champey
Flores ist ein kleines Städtchen welches sich auf einer kleinen Insel in einem See befindet und mit einer Brück zum Festland verbunden ist. Von da aus fuhren wir am nächsten Tag zu den Maya Ruinen von Tikal. Tikal ist riesig und hat auch sehr grosse Tempel welche man zum teil besteigen kann und eine super Aussicht hat auf denn Dschungel und die anderen Tempel welche aus dem Urwald ragen. Nach zwei Wochen Guatemala welches ich ziemlich schnell bereits hatte und sehr viel coole Sachen gesehen hab war ich müde und freute mich riesig auf Belize.
Seepromenade von Flores

Jaguar Tempel in Tikal

Tempel 5

Aussicht vom höchsten Tempel von Tikal

Flores

Honduras

Wie Ihr ja wisst bin ich nach Nicaragua nach Honduras gereist, direkt mit dem Bus von Leon nach San Pedro Sula in Honduras. Da eine Nacht verbracht und am nächsten Tag weiter gereist nach Utila eine kleine Insel in der Karibik welche zu den Bay Islands gehört. Da hab ich erfolg reich mein Advanced Kurs absolviert und natürlich gefeiert. Auf Utila kann man abgesehen vom Tauchen und Party machen nicht viel anderes machen. War mir aber auch egal. Hab die verschiednen Party Locations ausgecheckt, ein super Platz war die Bar Tree-tanik, super liebevoll aufgebaut endlich wie ein Baumhaus. Eigentlich ein riessen Kunstwerk welches schon fast Gaudi Ausmasse hatte. Nach 5 Tagen Inselleben hatte ich dann auch wieder genug und es wurde Zeit das ich in Richtung Guatemala weiter Reise. Nächster stopp war dann Copán, was nahe an der Grenz zu Guatemala liegt. Die Anreise dauerte einen guten Tag war aber auch recht schön. Copán ist Ausgangspunkt um die Weltbekannten Ruinen der Mayas zu besichtigen, was ich natürlich auch gemacht haben. War wieder mal beeindruckend was die Mayas da aufgebaut haben und in Stein gemeisselt haben. Die Stadt selber ist auch ganz schön, klein aber fein und sehr ruhig. Hab da dann auch noch einen Canopy Ausflug gemacht was ne menge spass war. Wir wurden da zuerst mit einem Pick-Up hochgefahren und konnten uns dann über 14 Seile mit einer total länge von 4km ins Tall zippen. 40 Minuten Action und Spass. Das war eigentlich dann auch mein Honduras Trip, kurz und entspannt. 
Canopy in Copan

Maya Ruinen in Copa

Maya Ruinen in Copan

Maya Ruinen in Copa

Maya Ruinen in Copan

Tree-Tanik Bar

Utila

Utila Karibik

Tree-Tanik Bar