Das Mexikanische Wetter empfing mich nicht gerade nett, als ich mit dem Boot von Caye Caulker in Chetumal der Mexikanischen Grenzstadt ankam Regnete es wie aus Kübeln. Vom Dock bis zum Zoll Gebäude waren es vielleicht 200m und ich war komplett durch und durch Nass. Es funktionierte jedoch alles gut und ich bekam den Mexikanischen Einreisestempel in meinen Pass und konnte dann weiter zum Busbahnhof. Da angekommen entschied ich mich nach Tulum ein kleiner Ort an der Karibikküste zufahren. Die Busfahrt dauerte gute 4 Stunden und der Bus war super komfortabel im vergleich zu all den Bussen in welchen ich die letzen 10 Wochen gereist bin. Auch merkte ich schon in Chetumal das Mexiko ein Schwellenland ist und nicht wie die vorgehenden Länder ein Drittweltland ist. Die Strassen, die Häuser und die Läden waren moderner, am Busbahnhof gab es einen Abfahrtsplan und man konnte Bustickets kaufen in verschiedenen Reiseklassen. Es war schon fast ein kleiner Kulturschock für mich. Die Busfahrt war ziemlich langweilig, die ganze fahrt durch konnte man rechts und links nur 5 bis 10m hohes Gebüsch sehen. Keine Aussicht auf etwa das Meer oder sonstige Sachen und die strecke war auch Schnurgerade ohne irgendwelche Erhebungen oder Kurven. In Tulum angekommen Regnete es noch immer, was für ein sau Wetter. Auch die nächsten zwei Tag waren sehr regnerisch was mich allerdings nicht davon abhielt gewisse Ausflüge zu unternehmen. Ich schaute mir die Maya Ruinen welche direkt an der Küste liegen an, was im vergleich zu Tikal und Copan kein vergleich ist, diese waren viel kleiner und vor allem waren da trotzdem an einem verregneten Tag etwa doppelt so viele Leute unterwegs wie in Tikal und Copan zusammen. Diese Maya Ruine war allerdings ein sehr wichtiger Handelsplatz zu ihrer Zeit da hier verschiedene Boot der Mayas halt machten und Verbindungspunkt waren zu anderen Maya Stätten in Belize und Guatemala.
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| Cenote "Dos Ojos" |
Am nächsten Tag ging es dann weiter für mich nach Playa del Carmen, wo ich eine Nacht durchgefeiert habe und einen riesen spass hatte. Allerdings entschloss ich mich dann gleich wieder weiter zureisen da es einfach ein sehr gefährliches Pflaster für mich ist mit zuviel Suchtpotenzial länger hängen zubleiben;-) Ein Crazy Ort wo sich einfach alles um die Party dreht, eigentlich sehr geil!
| Playa del Carmen |
Das nächste ziel war dann Isla Mujeres, eine kleine Insel eine halbe stunde Bootsfahrt von Cancun entfernt. Diese Insel ist im Sommer Ausgangspunkt um die grössten Fische der Welt zusehen, die Wahlhaie. Ich verbrachte vier sehr relaxte Tage auf der Insel und machte natürlich auch die Wahlhaietour mit. Ich hatte nicht soviel glück wie andere, aber ich hatte immerhin zwei dieser riesen Fische gesehen und konnte mit ihnen einige Meter mit Schnorcheln. Sehr imposant und auch wieder ein super einmaliges Erlebnis. Isla Mujeres selber ist zwar schön und voll easy going aber auch sehr Touristisch. Nach vier Tagen Isla Mujeres zog es mich weiter, ich war ziemlich planlos und so landete ich dann in Merida.
| Chichen Itza |
Merida liegt Nördlich von Cancun gute vier Fahrstunden entfernt, es ist eine grössere Stadt, welche auch nicht so Touristisch ist wie alles andere was ich bis jetzt auf Yucatan gesehen hatte. Von da aus besuchte ich eine andere sehr beeindruckende Maya Stätte namens Chichen Itza. Die Anlage ist riessig und zählt mit 5000 Besuchern pro Tag zu den meist besuchten Objekten Yucatans. Nächster halt nach Merida war für mich Valladolid ein kleines nettes Städtchen zwischen Merida und Cancun. Hier fühlte ich mich das erste mal so richtig in Mexiko. Ich verbrachte zwei Nächte da und machte mit Cheyenne, welche ich schon in Isla Mujeres getroffen hatte einen Ausflug in eine Cenotes. Bevor es am Nächsten Tag weiter ging nach Cancun wo ich nach gut 3 Monaten Pascal Treffen werde.
| Chichen Itza |
Pascal war die letzten sechs Monate vor meiner Reise mein Flatmatte in Steinhausen, welcher aber nun auch schon seit 2 Monaten in Mexiko am Surfen und Reisen war. Er gehört zu dieser Sorte Menschen welche es immer wieder von zuhause weg zieht um die Welt zu entdecken. Ich kenne ihn seit nun gut 10 Jahren und freute mich auf das treffen mit ihm. Unser Plan ist es zusammen Kuba zu bereisen für gute 4 Wochen. Das mussten wir dann auch gleich mal feiern und so gingen wir gleich mal zusammen in eine der grösste Discos von Cancun, das Coco Bong! Am nächsten Tag machten wir in Playa die Nacht zum Tag bevor wir dann völlig übermüdet und mit einer gewissen Spannung unserem gemeinsamen Ziel entgegen flogen, Kuba!
| Valladolid Cenote |

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