Nach dem ich etwa 5 Wochen in Kolumbien war, war es zeit um das Land zu verlasen. Es war spannend und es gebe noch sehr viele spannende Flecke zu besuchen in diesem Land. Jedoch zog es mich weiter nach Ecuador ein ebenso spannendes Land. So fuhr ich mit dem Bus von Salento mit Duncan (Engländer) und dem Holländischen Pärchen Justin und Angelique nach Armenia von wo aus wir mit einem Nachtbus an die Grenze von Kolumbien fuhren. Am Frühenmorgen kamen wir dann an und entschlossen uns noch die wohl berühmteste Kirche von Kolumbien zu besichtigen um unsere Beine ein bisschen zu vertreten, bevor es weiter geht. Die Kirche befindet sich in einer Schlucht und wurde auf eine Brücke gebaut. Sie war ehrlich gesagt voll schrecklich aber trotzdem ein besuch wert.
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| Ich, Duncan und Justin an der Grenz zu Ecuador |
Nach dem wir die Kirche gesehen hatten ging es weiter über die Grenze, was problemlos funktioniert hat. Wir überquerten zu fuss die Brücke und schon waren wir in Ecuador. Von da aus nahmen wir einen weiteren Bus welcher uns nach Otovalo brachte eine kleine Stadt welche von Lagunen und Bergen umgeben ist. Hier traf ich dann Michael einen alten Oberwiler Kumpel. War cool wieder einmal ein bekanntes Gesicht zu sehen und über die alten Zeiten zu Quatschen und Tratschen. Wir blieben 2 Tage in Otovola unternahmen zusammen eine Wanderung zu einem Vulkankrater See welchen wir umwanderten. Die Wanderung war schön bis wir in der Hälfte von einem Gewitter heimgesucht wurden. Am Anfang regnete es nur, jedoch etwas Später wurde aus Regen Hagel und es wurde so richtig kalt und die Landschaft um uns herum weiss. Am Abend feierten wir unser Erlebiss zusammen in verschiedenen Bars von Otovalo und tauschten verschiedensten Geschichten aus. Am nächsten Tag war Markttag in Otovalo angesagt. Wir streunten durch den grossen Mark welcher eine gute Mischung war aus Traditionellem und Touristen Markt. Später zog es mich und Duncan weiter nach Qutio, Michael weiter nach Kolumbien und die Holländer blieben noch in Otovalo.
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| Kratersee |
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| Michael mit Yoda ;-) |
In Quito war dann ein bisschen Sightseeing angesagt und Organisatorisches. Duncan und ich übernachteten in einem schönen Hostel welches sich in der Altstadt von Quito befand mit einer super Dachterrasse im 5. Stock mit super Aussicht auf Qutio. Wir fuhren zusammen zur Äquatorlinie, schauten uns changing of the guard vor dem Präsidenten Palast an wo sich auch der Ecuadorianische Präsident zeigte, Stiegen auf den Hausberg von Qutio den Ruchu Pichincha bewunderten die Altstadt und das Nachtleben von Qutio. Insgesamt war ich dann 5 Tage in Qutio und hatte eine gute Zeit und somit zog es mich weiter nach Cuenca.
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| Präsident von Ecuador |
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| Aussicht vom Hostal |
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| Quito vom Rucu Pichincha |
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| Ich auf dem Rucu Pichincha 4696m |
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Eine Hälfte im Süden, die andere im Norden, eine Hälfte im Sommer die andere im Winter
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So fuhr ich mit diversen Bussen nach Cuenca in die Stadt wo Jessica meine Schwester vor etwa 11 Jahren ein Austausch Jahr machte und meine Eltern meine Camping und Trekking Ausrüstung hingeschickt haben. Ich wurde da sehr Herzlich von der Gastfamilie von meiner Schwester empfangen. Ich blieb über das Weekend da und bekam einen guten Einblick in das Familienleben einer Ecuadorianischen Grossfamilie. Ich wurde verköstigt wie ein grosser an den ganzen Familientreffen in den verschiedenen Landhäusern. Auch Kary welche vor etwa 10 Jahren bei uns in der Schweiz 3 Monate auf Besuch war traf ich, sie ist nun verheiratet und hat schon 2 Töchter. Die Familie von Kary, ihres Vaters mit den Grosseltern zählt sagenhafte 63 Mitglieder und geht über 4 Generationen. Was wohl für die meisten von euch unvorstellbar ist. Führ die meisten Leute hier ist die Familien wohl das wichtigste und das wir fast jedes Weekend mit einem Familientreffen zelebriert. Es war schön das ganze Mal live mit zu erlebt haben.
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| Cuenca Blumen Markt |
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| Älplermagronen kochen mit der Familie |
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| Die ganze Famile von Flor und Eduardo |
Nach 4 Tagen Familienleben fuhr ich weiter, 10 Stunden mit dem Bus nach Machachi, ein kleiner Ort welcher von den bekannten Vulkanen von Ecuador umgeben wird. Hier traf ich Diego einen Jungen Bergführer welcher mich auf zwei Vulkane führen sollte. Das Ziel von mir war es den berühmten Cotopaxi zu besteigen. Um dieses Ziel zu erreichen war es allerdings für mich wichtig mich an die Höhe anzuklimatisieren. So bestieg ich zuerst mal alleine den Vulkan Corazon (4782m) danach in zwei Tagen mit Diego den Technisch schwereren Iliniza Sur (5263m). Am ersten Tag stiegen wir in das Refugio welches sich auf 4700m befand. Von da aus ging es am nächsten Morgen um 4:30 los, ausgerüstet mit Steigeisen, Eispickel und Seil ging es den Steilen Gletscher hinauf zum Gipfel. Wir hatten glück das Wetter spielte mit und wir hatten einen super schönen Blick vom Gipfel zu den anderen Gipfel und hatten das Wolkenmeer unter uns gelassen. Nach der Besteigung dieses Gipfels ging es zurück nach Machachi. Am nächsten Tag war dann der Cotopaxi an der reihe der zwei Höchste Gipfel von Ecuador mit 5897m. Der aufstieg zum Gipfel macht man hier auch in zwei Tagen zu erst in das Refugio auf 4810m und von da aus um 01:00 in der Nacht zum Gipfel. Allerdings war das Wetter gegen uns, es Schneite wie verrückt und um 01:30 als wir losbrechen wollten lag 20cm Schnee vor der Hütte, somit war es leider nicht möglich wegen Lawinengefahr den Gipfel zu besteigen. Das hat mich um es schön auszudrücken ziemlich angepisst ;-) Somit blieb uns nichts anderes übrig als wieder abzusteigen. Jedoch wollte ich mich nicht so schnell geschlagen zeigen von dem Berg, so organisierte ich noch am gleichen Tag einen weiteren versuch. Ich konnte mich zwei Trekking und Bergsteiger begeisterten Engländer anschliessen, Paul und Kirsty. Die zwei haben gerade ein paar Trekks in Peru hinter sich welche ich auch noch machen möchte. So stieg ich erneut ins Refugio. Es ging wieder früh los und wir waren bereit zur Gipfelstürmung. Es schneite wieder und war mit dem Wind Chill zusammen Arschkalt Schätzungsweisse mindestens -15 grad. Das jedoch konnte uns nicht davon abhalten den Gipfel zu besteigen. Wir stiegen auf bis zum Gletscher wo wir dann unsere Steigeisen benötigten und Seilschaften bildeten. Dann ging es weiter mit Schneesturm! Wir befanden uns dann in der Zone um etwa 5300m wo es zwischen Gletscherspalten durch ging. An dieser Stelle scheiterten dann allerdings die Bergführer, sie fanden keinen Weg durch den Gletscher. Sie probierten zwar 3 verschiedene Wege jedoch waren alle durch Gletscherspalten versperrt. Somit zwang mich der Vulkan zum zweiten Mal zum abstiegen. Wir waren gut 2.5 Stunden unterwegs und alle hatten vom Schneesturm eine dicke Eisschicht um unsere Kleider und Rucksäcke. So was hab ich doch noch nie erlebt und es war ein super Test für meine Trekking Bekleidung, die hielt mich nämlich trotz Extrembedingungen Warm
J Ich war Enttäuscht und musste mir somit den Traum Besteigung, Cotopaxi abschminken für diese Reise zumindest;-)
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| Auf dem Gipfel vom Corazon |
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| Aufstieg zum Refugio der Ilinzas |
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| Aussicht vom Refugio um 04:30 mit Corazon |
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| Iliniza Norte |
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| Auf dem Gipfel des Ilinzas Sur (5263m) mit Cotopaxi im Hindertrung |
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| Cotopaxi |
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| Cotopaxi 5897 |
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| Vom Refugio des Cotopaxi |
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| Paul, Kirsty und Ich im Schneestrum am Cotopaxi |
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| Unsere Rucksäcke :-) |
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| Stirnlampe von Paul |
Nach diesen Bergen bin ich nun wieder in Qutio. Morgen geht es los in ein anderes Paradies, auf die Galapagos.
Saludos
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